In faz.net lesen wir: „Die Einnahmen der Bundesländer aus der Steuer sind seit 2016 um beinahe die Hälfte gestiegen. Zumindest einige Käufergruppen sollen jetzt entlastet werden.“ Weiter heisst es:

 

Bild aus eigenem Bestand, Bremen

„Sie ist für viele Immobilienkäufer ein leidiges Thema: die Grunderwerbsteuer. Ist der Kaufvertrag für eine Immobilie oder ein Grundstück unterschrieben, dauert es nicht lange, bis das Schreiben des Finanzamts kommt. Je nach Bundesland müssen die Käufer zwischen 3,5 und 6,5 Prozent des Kaufpreises an den Fiskus überweisen. Bei einem Haus im Wert von 500.000 Euro sind das bis zu 32.500 Euro. Neben den Maklerkosten macht die Grunderwerbsteuer damit den Großteil der Kaufnebenkosten aus. Seit Jahren wird darüber diskutiert, ob und wie die Politik Immobilienkäufer an dieser Stelle entlasten könnte. Passiert ist indes wenig. Was auch daran liegt, dass die Grunderwerbsteuer für die Bundesländer eine ziemlich attraktive Einnahmequelle ist. Eine Umfrage der F.A.Z. unter den 16 Bundesländern zeigt, dass die Einnahmen der Länder aus dieser Steuer seit dem Jahr 2016 um beinahe die Hälfte (plus 47,6 Prozent) gestiegen sind. Summierten sie sich Ende 2016 noch auf 12,4 Milliarden Euro, waren es fünf Jahre später …“ Im Original weiterlesen (Bezahlschranke)