Wir lesen zum Thema einstimmend in den Stuttgarter Nachrichten: „Grillverbot, Mülltrennung und kein Lärm nach 22 Uhr: Mittels der Hausordnung machen Vermieter ihren Mietern viele Vorgaben. Aber nicht jede Regelung ist wirksam.“ Weiter heisst es:

„Sonnensegel, Palmenkübel und ein Grill: Wer einen Balkon hat, kann sich dort im Sommer fast wie im Urlaub fühlen. Dann schickt man noch die Kinder zum Fußballspielen in den Hof und lässt für ein bis zwei Stunden die Seele baumeln. Doch ganz so einfach ist es nicht: Wer in einem Mehrfamilienhaus wohnt, ist nämlich gewissen Grenzen der Entfaltung unterworfen – und diese Grenzen sind meist in der Hausordnung festgeschrieben. „Die Freiheit hat dort ihre Grenzen, wo sie die Rechte der Nachbarn oder des Vermieters einschränkt“, bringt es Michaela Rassat, Juristin beim Leistungsservice der Ergo-Rechtsschutzversicherung, auf den Punkt. Allerdings ist umgekehrt auch nicht alles, was in der Hausordnung steht, rechtlich bindend – zumindest solange es sich nur um eine allgemeine Hausordnung handelt, die als Aushang im Treppenhaus zu finden ist. „In der allgemeinen Hausordnung erlaubt sind ausschließlich ‚ordnende Hinweise‘, etwa …“ Jetzt weiterlesen im Originalbeitrag