Auf jurafakten.de lesen wir: „Die Information über die Mieterhöhung darf frühestens ein Jahr nach Einzug an den Mieter oder die Mieterin verschickt werden. Zusätzlich dazu muss eine Überlegungsfrist bis zum Ablauf des übernächsten Monats eingeräumt werden.“ Weiter heisst es dazu:

„Letztlich kann die Miete also erst nach 15 Monaten steigen (§ 558 Abs. 1 BGB). Auch zwischen zwei Mieterhöhungen müssen mindestens 15 Monate liegen. Letzteres gilt jedoch nur dann, wenn die Miete durch die Erhöhung an ortsübliche Mietpreise angepasst wird. Wurde die Miete zuvor aufgrund einer Modernisierung erhöht, darf sie auch kurz danach zusätzlich an die ortsüblichen Mieten angepasst werden. Bei all dem darf die Miete innerhalb von drei Jahren aber maximal um 20 Prozent erhöht werden (§ 558 Abs. 3 BGB). Ist der Mieter mit der Erhöhung nicht einverstanden, kann er sich dagegen weigern – der Vermieter oder die Vermieterin muss dann vor Gericht ziehen und auf Zustimmung klagen. Dabei gilt eine Klagefrist von drei Monaten ab Ablauf der Überlegungsfrist (§ 558b Abs. 2 S. 2 BGB).