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In der Wirtschaftswoche lesen wir: „SPD und Grüne forcieren den Austausch von Heizungen. Sanierungsexperte Thomas Rolf Hermes hält das für übereilt – und warnt vor überforderten privaten Hauseigentümern.“ Weiter heisst es dort:

„Theorie trifft auf Realität: Der Hamburger Sanierungsspezialist Thomas Rolf Hermes nimmt derzeit an den Anhörungen in Berlin zur Reform des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) teil. Besonders heiß wird das Verbot des Einbaus neuer Öl- und Gasheizungen von 2024 an diskutiert. Bis Ende 2044 sollen alle Heizungen mit fossilen Brennstoffen aus deutschen Wohngebäuden verschwinden. Von 2045 an wären sie verboten. Derzeit werden 75 Prozent aller Wohnungen in Deutschland mit Gas oder Heizöl geheizt. Noch ist unklar, wie der Gesetzentwurf der Ampelkoalition für den Heizungstausch in die Praxis umgesetzt werden soll. Der Hamburger Sanierungsspezialist Thomas Rolf Hermes warnt vor einer Überforderung der Hauseigentümer. Seine Kunden, Eigentümer von Mehrfamilienhäusern, seien verunsichert. Viele von ihnen wollten noch in diesem Jahr investieren, bevor das Gesetz ihnen keine Wahl mehr lasse. Im Gespräch mit der WirtschaftsWoche erklärt Hermes, welche Folgen Robert Habecks Heizungspläne für Hauseigentümer haben.

WirtschaftsWoche: Herr Hermes, Robert Habeck will Heizungen mit fossilen Brennstoffen bis Ende 2044 abschaffen, denn ab 2045 wären sie verboten. Ist das realistisch?
Thomas Rolf Hermes: Was jetzt geplant ist, wird Hauseigentümer völlig überfordern. Sie können einen Läufer nicht Sandalen anziehen, über Kopfsteinpflaster schicken und dann von ihm erwarten, dass er einen Weltrekord aufstellt. Wir reden nicht von den großen Immobilienkonzernen, sondern …“ Weiterlesen im Originaltext des Interviews