In der Süddeutschen lesen wir: „Wie Kommunen die Eigenart einzelner Stadtviertel bewahren wollen.“ Weiter:

„Städte und Gemeinden können etwas tun, um das Leben von Mietern zu erleichtern. Sie können sich um geeignete Flächen kümmern, Bauland ausweisen oder selbst Wohnraum schaffen, also dafür sorgen, dass es mehr Wohnungen gibt, die idealerweise auch noch günstig sind. Parteiübergreifend ist man sich allerdings weitgehend einig, dass man auch angestammte Mieter vor Verdrängung durch horrende Preissteigerungen schützen will. Das geschieht durch den sogenannten Milieuschutz. Der soll, wie das Wort schon sagt, die Eigenheiten eines Viertels, wo etwa viele nicht unbedingt einkommensstarke Familien leben und es noch kleine Geschäfte und Handwerksbetriebe gibt, gegen Begehrlichkeiten von Investoren verteidigen. Die Kommunen erlassen dafür Milieuschutzsatzungen. Laut einer Übersicht, die das Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im April erstellt hat, nutzen vor allem Großstädte dieses Instrument: Hamburg, Berlin, München, Köln, Leipzig, Stuttgart, Frankfurt, Münster, Freiburg und Erlangen. Aber auch Hörnum auf Sylt, Norderney und mehrere Ostseebäder versuchen so, den Wunsch …“ Weiterlesen im Originalbeitrag