In haus.de lesen wir: „Der Materialmangel im Bau erreicht ihren höchsten Stand seit 1991. Laut dem ifo-Institut melden immer mehr Unternehmen Materialengpässe und Lieferprobleme. Diese Folgen hat die Knappheit an Baustoffen für den Tief- und Hochbau.“ Weiter heisst es:

„Bereits während der Corona-Pandemie hatte die Baubranche mit einem verstärkten Materialmangel zu kämpfen. Durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine hat sich die Knappheit nochmals drastisch verschärft – und eine Besserung ist nicht in Sicht. Das ifo-Institut aus München meldet, dass mittlerweile in Deutschland jedes zweite Unternehmen mit einer Knappheit an Materialien im Bau zu kämpfen hat. Im Hochbau fehlt es bei 56,6 Prozent der Unternehmen an Baustoffen. Im Tiefbau sind es 44,8 Prozent. Ganze 91,1 Prozent der Unternehmen, die von dem Mangel betroffen sind, berichten laut ifo, dass sich die Materialengpässe durch den Ukraine-Krieg verschärft haben. Das liegt vor allem daran, dass sowohl die Ukraine als auch Russland wichtige Exporteure von Baustahl sind. Rund 30 Prozent des Baustahls, der in Deutschland verbaut wird, stammt aus der Ukraine, Russland und Belarus. Weiterhin fehlt es an Bitumen, das beim Straßenbau oder zum Dämmen benötigt wird. Bitumen wird unter anderem aus russischem Erdöl gewonnen. Außerdem gibt es Lieferprobleme bei Dämmstoffen und Ziegelsteinen. Welche Folgen hat diese Materialknappheit nun für den Bau? …“ Weiterlesen im Originalbeitrag