Auf weser-kurier.de lesen wir: „Manche Vermieter lassen Wohnungen auch im Norden zu „Schrottimmobilen“ verkommen – dagegen will die SPD-Landtagsfraktion per Gesetz vorgehen. Mit ihrer Initiative verfolgt sie noch ein weiteres Ziel.“ Weiter heisst es:

„Die SPD im Kieler Landtag will Mieter besser vor einer Verwahrlosung der von ihnen bewohnten Wohnung schützen. Städte und Gemeinden sollen die Möglichkeit bekommen, per Satzung Vermietern Reparaturen anzuordnen und Bußgelder zu verhängen. Dies sieht der Entwurf eines Wohnraumschutzgesetzes vor, den Fraktionschef Thomas Losse-Müller am Freitag in Kiel vorgestellt hat. Damit soll sich der Landtag in der letzten Juni-Woche befassen. Interventionsmöglichkeiten sollen zum Beispiel dann greifen, wenn Heizung oder sanitäre Bedingungen unzureichend oder Wände feucht sind. Vermieter nutzten den engen Wohnungsmarkt aus, ließen Wohnungen auch verkommen, sagte Losse-Müller unter Hinweis auf Beispiele in Bad Oldesloe und Kiel. Das sei ein Problem in ganz Schleswig-Holstein. „Wir wollen mit einem Wohnraumschutzgesetz den Städten und Gemeinden endlich eine Möglichkeit geben, an diesen Stellen zum Schutz der Mieterinnen und Mieter zu intervenieren“, sagte Losse-Müller. Viele Mieter seien finanziell oder von ihren Kenntnissen her nicht …“ Weiterlesen im Originalbeitrag