I wiwo.de lesen wir: „Die Zeitenwende am Immobilienmarkt hat begonnen. In einigen Großstädten lassen sich Luxusbehausungen deutlich schwerer vermarkten. Mancherorts dauert es doppelt so lange.“ Weiter hisst es:

Bild aus eigenem Bestand, Bremen

„Nach einer jahrelangen Preisrally am Immobilienmarkt ertönen nun immer häufiger Stimmen, die ein Ende des Booms prognostizieren. Innerhalb kürzester Zeit hat sich die Gemengelage tiefgreifend verändert. Die Zinswende verteuert Finanzierungen immens. Allein seit Jahresbeginn stiegen die Zinsen für Baukredite mit zehnjähriger Festschreibung auf zuletzt gut 2,8 Prozent – und damit um 180 Prozent seit Jahresbeginn. Die Banken fordern von Käufern bei der Kreditvergabe außerdem einen höheren Eigenkapitaleinsatz. Kurzum: Es wird immer schwieriger, eine Immobilie zu finanzieren.

Anders als am Aktienmarkt, der prompt und spürbar auf die neue Ära an den Kapitalmärkten reagiert, laufen die Zyklen am Immobilienmarkt langsamer. Zwar sind die Preise für Häuser und Wohnungen nicht ad hoc gesunken. Aber: Schon jetzt zeigt sich, dass auch hier die Zeitenwende begonnen hat. Allen voran sieht man das am Markt für Luxusimmobilien. Und was dort gerade geschieht, könnte sich schon bald überall am Häusermarkt wiederholen. Denn hochpreisige Wohnungen gelten als Seismograph…“ Im Originalbeitrag weiterlesen