Auf faz.net lesen wir: „Der Bundesgerichtshof in Karlsruhe hat entschieden, dass der Mieter einer Wohnung nicht für die Kosten einer Anmietung von Rauchwarnmeldern durch seinen Vermieter aufkommen muss.“ Weiter heisst es:

„In Zeiten von Inflation, höheren Abgaben sowie steigenden Lohnkosten von Dienstleistern sollten viele Mieter genau auf die Nebenkostenabrechnung ihres Vermieters achten. Immer wieder führen einzelne Positionen zum Streit, und nicht selten treffen sich die Mietparteien auch wegen kleinerer Beträge vor Gericht: Um 9,88 Euro beziehungsweise 9,74 Euro stritten ein Mieter und sein Vermieter aus dem Kölner Umland seit Jahren. Vor wenigen Wochen hat der achte Zivilsenat am Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe in ihrem Fall entschieden, dass der Bewohner nicht für die Kosten einer Anmietung von Rauchwarnmeldern durch seinen Vermieter aufkommen muss. Betriebskostenrechtlich handele es sich um nicht umlagefähige Aufwendungen, heißt es in der nun veröffentlichen Entscheidung vom 11. Mai 2022 (Az.: VIII ZR 379/20). Im Original weiterlesen