In der Giessener Allgemeinen Zeitung lesen wir: „Klara Geywitz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, möchte den Bau von Einfamilienhäusern in Deutschland eindämmen. Es sei „ökonomisch und ökologisch“ unsinnig, wenn jede Generation Einfamilienhäuser baue, sagte sie im Interview mit der taz. Seit den 1950er Jahren seien hunderttausende Einfamilienhäuser gebaut worden. „In denen leben meist keine Familien mehr, sondern ein oder zwei Senioren.““ Weiter heisst es:

Bild aus eigenem Bestand, Bremen

„Anfangs werde noch zu fünft auf 150 Quadratmetern gewohnt, „aber dann ziehen die Kinder aus – und das Haus schrumpft in dem Moment nicht“. Anders als die Grünen Anfang 2021, die ebenfalls den Bau von Einfamilienhäusern anstrebten, ergänzte SPD-Politikerin Geywitz die Debatte um einen Aspekt: das Klima. „Wir reden zwar darüber, wie das eigene Ess- oder Mobilitätsverhalten das Klima beeinflusst, beim Wohnen aber noch nicht“, so Geywitz.Statt neu zu bauen, müsse die jüngere Generation bereits bestehende Häuser kaufen. Die Lösung sei ein anderer Nutzungszyklus, sagte Geywitz. „Gut wäre, wenn die nächste Generation von jungen Familien alte Häuser erwirbt und saniert. Dafür müssen wir…“ Im Original weiterlesen Bezahlschranke)