Auf dpn-online.com lesen wir: „Als mögliche Lösung auf steigende Inflationsgefahren bieten sich Immobilien-Investments an. Doch ist es so einfach? Lahcen Knapp, Verwaltungspräsident der Empira Group, und Henning Koch, Vorsitzender des Vorstands der Commerz Real, geben dazu Antworten.“ Weiter heisst es ihm Interview:

Foto aus eigenem Bestand, Bremen

Wie beurteilen Sie den institutionellen Immobilienmarkt 2022?

Lahcen Knapp: Immobilien bleiben gefragt, weil es nach wie vor an Alternativen mangelt. Daran ändert die anstehende US-Zinsnormalisierung nichts, sie wird kaum Einfluss auf Europa haben. Hier haben wir seit Jahren einen negativen Realzins, teils auch nominal. Europa ist in einer Zinsfalle, signifikante Steigerungen sind nicht absehbar. Kombiniert mit 3 bis 4 Prozent Inflation sind Immobilien – gewusst wie – alternativlos.

Henning Koch: Im Kern wird 2022 grob den Vorjahren ähneln: Die fortgesetzte Nachfrage institutioneller Investoren nach Top-Immobilien übertrifft das Angebot, besonders bei Büro, Wohnen und Logistik. Was die Preise weiter treibt. Was wir aber wahrnehmen, ist ein spürbar größeres Interesse an Hotels. Wer dort jetzt auf die richtigen Segmente setzt, kann als Anleger von deren Zukunftsperspektiven profitieren.

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