Auf procontra-online lesen wir: „Um Banken vor einer möglicherweise platzenden Immobilienblase zu schützen, strafft die Finanzaufsicht zum 1. April die Regeln zur Kreditvergabe. Verbände und Baufinanzierer kritisieren die Verschärfung der Standards als „unnötig und undifferenziert“. Weiter heißt es:

Foto aus eigenem Bestand, Bremen

„Konstant klettern die Immobilienpreise in schwindelerregende Höhen, im vierten Quartal 2021 erreichten sie nach Angaben des Statistischen Bundesamtes gar ein absolutes Rekordniveau: Im Vergleich zum Vorjahresquartal hatten sie sich um durchschnittlich 12,2 Prozent erhöht. Um dieser Preisexplosion und dem damit verbundenen Risiko einer bald platzenden Immobilienblase zu begegnen, verpflichtet die BaFin nun per Allgemeinverfügung Banken und Versicherer dazu, bei der Vergabe von Immobiliendarlehen mehr Eigenkapital vorzuhalten: Zum 1. April ist zur besseren Absicherung von Wohnimmobilien-Krediten ein sogenannter sektoraler Systemrisikopuffer in Höhe von zwei Prozent vorgeschrieben. Bereits im Januar hatte die BaFin den sogenannten antizyklischen Kapitalpuffer von null auf 0,75 Prozent angehoben. Mit der jetzigen Erhöhung des Puffers für Wohnimmobilien-Kredite steigt insgesamt der Eigenkapital-Puffer bei Baufinanzierungen um…“ Im Original weiterlesen