Im Manager Magazin lesen wir online: „Der Traum vom Eigenheim wird immer teurer. Selbst bei Besserverdienern platzt er. Hausbau-Experte Michael Fritsche erklärt, welche Faktoren die Kosten beeinflussen, warum sich der Markt so schnell nicht mehr beruhigen wird – und was Bauherren jetzt tun sollten.“ weiter heisst es dort:

Bild aus eigenem Bestand, Bremen

„Bauen ist so teuer wie schon lange nicht mehr. Die Kosten haben sich im vergangenen Jahrzehnt um rund 30 Prozent erhöht, wie der Baupreisindex für Wohngebäude vom Statistischen Bundesamt zeigt. Seit Jahresbeginn hat sich der Preisanstieg noch einmal beschleunigt. Michael Fritsche, Diplom-Ingenieur und Bauherrenberater vom Verband privater Bauherren, beschäftigt sich täglich mit dem Thema.

manager magazin: Kaum jemand kann sich aktuell den Traum vom Eigenheim erfüllen. Herr Fritsche, was macht Bauen so teuer?
Michael Fritsche: Die wegfallende KfW Förderung, steigende Zinsen und höhere Preise für Baumaterial treiben die Kosten. Es sind drei Faktoren, die das Bauen derzeit so teuer machen und zusammengenommen einen gravierenden Einfluss haben.

Warum gibt es keine KfW-Förderung mehr für einen Neubau?
Die neue Bundesregierung hat die Förderung vermutlich aus Kostengründen einkassiert. Zumindest vorerst: Ab Mitte April wird sie in abgespeckter Version wieder neu aufgelegt. Dann erhalten nur noch die sogenannten KfW-Effizienzhäuser 40 – also sehr energieeffiziente Gebäude – den Zuschuss.

Der Durchschnittszins für einen Zehn-Jahres-Baukredit ist von knapp 1,0 Prozent im Dezember auf aktuell 2,1 Prozent gestiegen. Es wäre zu erwarten, dass die Immobilienpreise bei steigenden Zinsen stagnieren oder sogar sinken. Wieso tun sie das nicht?
Das hängt mit Angebot und Nachfrage zusammen. Der Markt ist ungesättigt mit erwerbbarem Wohnraum, die Menschen streben vermehrt …“ Im Original weiterlesen