In wiwo.de lesen wir: „Vermieter dürfen Werbungskosten absetzen. Der Bundesfinanzhof hat nun klargestellt, welche Voraussetzungen gelten. Außerdem: Ungültige Eheschließungen und aktuelle Urteile zu Erbschaftssteuer, PKV und Führungszeugnis.“ Weiter heisst es:

Bild aus eigenem Bestand, Bremen

„Wegen Corona mussten viele Geschäfte schließen. Die Vermieter solcher Ladenlokale finden oft keine Nachmieter. Stehen Ladenlokale länger leer, drohen auch steuerliche Nachteile. Denn der Fiskus prüft, ob Vermieter Überschüsse erzielen wollen. Falls nicht, lassen sich die Kosten der Vermietung nicht mehr steuerlich absetzen. Über einen solchen Fall entschied kürzlich der Bundesfinanzhof (BFH). Die Richter stellten klar, dass bei gewerblicher Vermietung strengere Maßstäbe anzulegen sind als beim Vermieten von Wohnungen. Beim gewerblichen Vermieter werde geprüft, ob er nachweislich die Absicht habe, Überschüsse zu erzielen, also ob die Mieteinnahmen höher als die Werbungskosten sind. Wenn nicht, dürfe der Vermieter Kosten nicht absetzen – unabhängig von seinem Motiv (IX B 18/21). So war es im konkreten Fall. Laut Gericht habe der Vermieter Vermietungsverluste hingenommen. Seine Kosten blieben steuerlich daher unberücksichtigt…“ Im Original weiterlesen (Bezahlshranke)