Auf vermieter-ratgeber.de lesen wir: „Angesichts von massiven Preissteigerungen und Lieferengpässen bei Baustoffen und Energie gehen Verbände der Wohnungs- und Bauwirtschaft von einem Zusammenbruch der Bautätigkeit aus. Die angestrebten Fertigstellungszahlen seien nicht realisierbar.“ Weiter heisst es:

Bild aus eignem Bestand, Bremen

„Anfang Mai meldete sich GdW-Präsident Axel Gedaschko auf dramatische Weise zu Wort: „Wohnungsbau und Modernisierung sind für die Wohnungsunternehmen absolut unkalkulierbar geworden.“ Hintergrund der Alarmstimmung beim Spitzenverband der Wohnungswirtschaft war eine Umfrage unter den Mitgliedsunternehmen zu den aktuellen Bau- und Sanierungsaktivitäten. Fast zwei Drittel (64 Prozent) der sozial orientierten Wohnungsunternehmen in Deutschland müssten Neubauprojekte zurückstellen, fast ein Viertel (24 Prozent) sehe sich gezwungen, den geplanten Bau neuer Mehrfamilienhäuser komplett aufzugeben. Ähnlich dramatisch sei die Lage bei Modernisierungsprojekten: Mehr als zwei Drittel (67 Prozent) der Wohnungsunternehmen müssten den klimaschonenden und altersgerechten Umbau ihrer Wohnungen auf Eis legen, rund 13 Prozent müssten ihn ganz aufgeben. Die massiven Preissteigerungen beträfen allein bei den sozial orientierten Wohnungsunternehmen beim Neubau aktuell rund 58.000 Wohnungen, bei der altersgerechten und klimaschonenden Modernisierung rund 92.000 Wohnungen und bei der Instandhaltung sogar mehr als 1,5 Millionen Wohnungen. Mehrere Krisen-Faktoren wirkten derzeit wie ein „Abwärts-Turbo“ für Bau- und Modernisierung: Zinsen und Baukosten würden bis Jahresende gleichzeitig…“ Im Originalbeitrag weiterlesen